Aktuelle Ausstellung: UPSPACE
WERKE IN AUFLAGEN + REIHEN VON 20 INTERNATIONALEN KÜNSTLER*INNEN

Eröffnung Sonntag, 6. Juni 2021, 11:30 — 18 Uhr
Ausstellungszeit bis 17. Juli 2021
Geöffnet jederzeit auf Verabredung per visit@drj-art-projects.com
Vorbehaltlich möglicher Änderungen aufgrund pandemiebedingter Regelungen.

Mehr auf… · Read more at… drj-art-projects.com/UPSPACE

Alle Arbeiten sind hier mit den Namen der Künstler:innen verlinkt:
Anna-Maria Bogner [AT] • Boohri Park [KR] • Brigitte Schwacke [DE] • Carles Valverde [ES/CH] • David Semper [DE] • Don Voisine [US] • Dori Deng [CN/GB] • Esther Stocker [IT] • Friederike von Rauch [DE] • Gladys Nistor [FR/AR] • H. Frank Taffelt [DE] • Jesús Perea [ES] • Joseph Shetler [US] • Justina Moncevičiūtė [LT] • Laurence Grave [FR] • Nils-Simon Fischer [DE] • Oliver Siebeck [DE] • Oliver Thie [DE] • Sabine Straub [DE] • Sarah Smolders [BE]

Oliver Thie [DE]. Ohne Titel (Schattenfänger-Methode), 2018.


Soot and shellac on glassine,
29,5 x 21 cm
Series of unique works,
one more in stock

each 680 + 129 VAT = 809 €

___EN___
Comment on the work by the artist

These works are the shadows of fragments of rock from the Berlin Museum of Natural History. I archive them with an especially developed method: I completely cover a transparent glassine paper with lampblack, project a shadow onto it and then remove the soot that lies outside the darkened surface. In a sense, I excavate the shadow with brushes and other drawing instruments, an archeological process. In the empty silhouette I make entries that correspond with observations on the stone.

I take up scientific methods and research queries with artistic strategies and transform natural objects into drawings in order to open up a further interpretative space.

___DE___
Werkkommentar des Künstlers

Diese Arbeiten sind die Schatten von Gesteinsstücken aus dem Berliner Museum für Naturkunde. Ich speichere sie mit einer eigens dafür entwickelten Methode: Ein transparentes Pergamin-Papier bedecke ich komplett mit Lampenruß, projiziere einen Schatten darauf und trage den außerhalb der verdunkelten Fläche liegende Ruß wieder ab. Ich grabe den Schatten mit Pinseln und anderem Zeichengerät gewissermaßen aus, ein archäologischer Vorgang. In der leeren Silhouette mache ich Eintragungen, die mit Beobachtungen auf dem Stein korrespondieren.

Ich greife wissenschaftliche Methoden und Forschungsfragen mit künstlerischen Strategien auf und transformiere Naturobjekte in Zeichnungen, um so einen weiteren Deutungsraum zu eröffnen.